Bekannte Persönlichkeiten der Düsseldorfer Kels-Familie

Franz Kels

Kunstmaler der Düsseldorfer Malerschule (* 26.12.1828 Düsseldorf-Derendorf, + 20.04.1893 Düsseldorf)
er nannte sich auch Franz Peter Kels. Name im Taufbuch: Franciscus Laurentius Hubertus Keltz




Franz Kels

(Detail aus einer Collage mit Portraits der Gründungsmitglieder des Künstlervereins Malkasten, Düsseldorf, Foto: Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf, Archiv, Inv. Nr. F-KVM 1904-1927)

von 1844 - 1855 Schüler der Düsseldorfer Kunstakademie
1847 Aufnahme in die Malklasse von Carl Ferdinand Sohn als Bildnismaler
1848 Gründungsmitglied des Künstlervereins "Malkasten", dem er bis 1883 angehörte
1850 Wechsel zur Genremalerei
1851 Besuch der Malklasse von Friedrich Wilhelm von Schadow, dem Direktor der Akademie

Er malte überwiegend gemütvolle Darstellungen aus dem Leben seiner rheinischen und westfälischen Landsleute.

Einige seiner Werke:

1849 Mädchen mit Ziege (Lass mich! / Kommunistische Bestrebungen)
1852 Waldandacht (Bäuerin mit Kind vor einem Andachtsbild)
1855 Der Maler im Dorf
1856 Eine westfälische Bauernhochzeit
1857 Familienglück
1860 Erste Frühlingsgabe
1862 Apfelernte
1863 Mädchen am Bache (Junges Mädchen in bäuerlicher Tracht sitzt am Ufer eines Baches)
1864 Junge Familie im Nachen auf dem stillen Fluß
1864 Ausflug der Künstler (Studentenabschied / Ihr liebsten und herzigsten Studien, ade! / Ein Spaziergang am Nachmittag)
1866 Der Zeitungsleser
1866 Weinlese am Rhein (Bei der Traubenernte)
1871

Der Liebling (Eine Herzensangelegenheit / Auf Freiersfüßen)

   
Im Pferdestall
Innige Liebe - Junge Mutter mit ihrem Neugeborenen
Ein Bauernpaar
Großmutters Erzählungen
Am Brunnen (Kleiner Junge mit Großeltern staunend vor einem Brunnen)
Bauer aus Westfalen
Bauernhochzeit (Tanz bei Kerzenschein)
Drei Mädchen am Bache



Drei Mädchen am Bache (Lithografie)

Familienglück (Lithografie von A. Lüttmann)


Helen(e) Kels

Mundartdichterin und Vortragskünstlerin (23.09.1890 - 20.08.1944)

In einem ihrer Bücher sagte sie über sich selbst: "Die rheinische Seele und die rheinische Mundart liegen mir im Blut, denn unsere Familie ist beiderseits Jahrhunderte lang in Düsseldorf ansässig. Deshalb heißt es wohl auch in Kritiken über meine Arbeiten: "Ihr urrheinischer Humor" oder "Geradezu verblüffend ist die treffende Widerspiegelung der Volksseele" oder "Eine ungeheure Liebe zur Heimat liegt in ihren Werken"."

Veröffentlichungen:

"Gedichte in Düsseldorfer Mundart"
1926, Säulen-Verlag, Düsseldorf
  "Knalläze. Ein Büchlein voll goldenem Humor mit ernstem Anhang"
1929, Verlag Buchdruckerei Heinrich Strack, Düsseldorf'

Online in der digitalen Sammlung der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf unter: http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/urn/urn:nbn:de:hbz:061:1-462695
"Düsseldorf en Freud on Leed"
1935, Verlag Hofbauer, Düsseldorf
"Rhein und Düssel"
1938, Verlag Hofbauer, Düsseldorf



Josef Silvester Kels

(31.12.1909 – 20.02.2006)

Arbeitsgebiete:

Schriftsteller und Mundartdichter, Erzähler, Drehbuchautor, Hörspielsprecher, Familienforscher

1993 Literaturpreistäger des Freundeskreises Düsseldorfer Buch'75 e.V. (FDB) [Link]




Aktuelle Künstler:

Karl Kels -
Fotograf, Filmemacher, Jahrgang 1960

Oliver Kels -
Musikproduzent und Komponist, Jahrgang 1962 [Link]




[ Familienforschung Manfred Kels ]